Editorial

Für die einen bin ich Fotograf, Multivisions-Gestalter, Reisereferent, Macher oder Konzepter. Die andern sehen in mir einen Nomaden, Künstler, Globetrotter oder enthusiastischen Weltbewunderer. Auch als "Hansdampf in allen Gassen" bin ich schon bezeichnet worden.  Richtig ist: Vielseitigkeit und Veränderungsfreude gehören zu meinem Naturell. Auch mit 57 Lenzen sehe ich Kommendem voll zuversichtlicher Erwartung entgegen.

Ich habe Fotografie nie als technischen Reproduktionsprozess verstanden. Deshalb kann man Fotografie nicht lernen. Sie lehrt uns. Auch das Leben kann man nicht lernen. Es lehrt uns. Es formt sich aus sich selber heraus. Vielleicht ist es noch zutreffender, zu sagen, dass sich das Leben aus den Umständen heraus formt, in die es hineingeboren worden ist. Man kann das als Karma bezeichnen. Aber jeder Mensch kann diesen Umständen gegenüber auf seine eigene Weise wach werden und auf sie einwirken. Im Grad dieser Wachheit liegt das Potential und gleichzeitig das Wunder unseres eigenen Lebens.

Kennen Sie einen Menschen, der Lesen und Schreiben kann, ohne je zur Schule gegangen zu sein? Oder kennen Sie einen Menschen, der weder Lesen noch Schreiben kann und doch Geniales in die Welt bringt. Ich bin solchen Menschen begegnet und weiss: Die Schule der Schulen ist das Leben. Aus dem Leben ein Einheitsprogramm machen zu wollen, hat den Verlust von Identität, Selbst- und Mitverantwortung zur Folge.

Statt mir Wissen aus Büchern einzuverleiben, folgte ich - vor allem in meinen jungen Jahren -intuitiv und fast kompromisslos der Lust, die Welt für mich selber zu entdecken. Ich könnte über die so erlangten Erfahrungen ganze Bücher schreiben. 

Aus meinem neugierigen Naturell heraus ergibt sich ein steter Drang nach Veränderung. Die Ausweitung meiner Aktivitäten in andere "berufliche" Felder empfinde ich als natürlich. Dabei geht es immer um meine eigene Verbindung zur Mitwelt.

 

Berufsvorbilder habe ich keine. Denn Fotografie habe ich nie als Beruf verstanden, sondern als Leidenschaft, mein eigenes Lebensarchiv zu schaffen und das Leben verstehen zu lernen. Dennoch gibt es Vorbilder. Vorbilder sind für mich alle Menschen, die das Gemeinwohl ins eigene Denken und Handeln integrieren. Solche Menschen säen und leben Glück.

Unternehmen Sie auf dieser Website eine kleine Entdeckungsreise in meine bunte Welt. Ich wünsche Ihnen viel Freude und Inspiration dabei!

Herzlich,
Stefan Pfander


 

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